HSV-Regisseur fehlt nach Autounfall neun bis zehn Wochen
Der HSV Handball muss in der weiteren Vorbereitung, wie auch in der Anfangsphase der Saison auf Michael Kraus verzichten. Eine Kernspintomographie nach seinem Unfall auf regennasser Straße ergab bei dem 27-Jährigen eine Meniskusquetschung sowie einen Innenbandriss im rechten Knie. „Eine Operation ist nicht notwendig, der Unfall ist aber leider auch nicht so glimpflich ausgegangen wie zunächst erhofft“, sagt HSV-Mannschaftsarzt Dr. Oliver Dierk, der dem Mittelmann in seiner Praxis eine Schiene anpasste. Diese muss Michael Kraus in den kommenden sechs Wochen tragen. „Wir müssen sehr vorsichtig sein, daher die absolute Ruhigstellung des Gelenks“, erklärte Dr. Dierk. Insgesamt wird der HSV Handball neun bis zehn Wochen ohne den Nationalspieler auskommen müssen.
„Mich ärgert die Geschichte ungemein – vor allem, dass ich dadurch der Mannschaft in den ersten Spielen fehlen werde“, so Michael Kraus nach der Diagnose: „Auf der anderen Seite bin ich froh, dass nicht noch mehr passiert ist.“
Die Nummer 2 des HSV Handball war am Dienstag aufgrund von Aquaplaning, trotz einer der Witterung angepassten Fahrweise, wie auch Zeugen des Unfalls der Polizei bestätigten, gegen einen Baum gerutscht und hat sich neben der Knieverletzung eine Rippenprellung zugezogen.